Spatenstich für FWTM-Kopfbau auf der Messe Freiburg

Der Kopfbau als krönender Abschluss der Neuen Messe und neuer Firmensitz der FWTM

Mit dem symbolischen Spatenstich gaben am Donnerstagmittag

Oberbürgermeister Dieter Salomon, Erster Bürgermeister Otto Neideck und Bürgermeister Martin Haag zusammen mit den FWTM-Geschäftsführern Bernd Dallmann und Daniel Strowitzki sowie Projektentwickler Hans-Peter Unmüßig den Startschuss für den Bau des FWTM-Kopfbau auf dem neuen Messplatz. 130 Gäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FWTM waren zum Spatenstich erschienen.

 

„Neben der neuen Stadtbahnlinie ist es auch der FWTM-Neubau, der die Infrastruktur an dem Standort Messe abrundet. Besonders freue ich mich über das innovative Energiekonzept, welches das Industriegebiet Nord, die Messe und das neue Stadion mit Fernwärme versorgt“, so Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon.

 

„Mit dem Kopfbau erhält die FWTM einen einheitlichen Firmensitz. Was mit der Gründung der FWT vor 30 Jahren begann und mit der Fusion vor 11 Jahren fortgesetzt wurde, wird jetzt in Beton gegossen“, freut sich FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann. „Erstmals seit der Fusion von FWT und Messe Freiburg zur FWTM werden die FWTM-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam unter einem Dach arbeiten können“, ergänzt FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki.

 

„Der Kopfbau komplettiert die Neue Messe und ist als krönender Abschluss der ideale Firmensitz für die FWTM. Durch die Neue Messe im Freiburger Westen hat Freiburg als Messestandort einen enormen Schub erhalten. Mit Unmüssig hat die FWTM einen für die ökologischen Potentiale des Projektes aufgeschlossenen Partner an ihrer Seite, der bereit ist, mit der FWTM gemeinsam das ökonomisch Machbare umzusetzen“, so Hans-Peter Unmüßig.

 

Der FWTM-Kopfbau bildet die Abschlussbebauung am südöstlichen Messplatzrand zur Kaiserstuhlbrücke hin. Die Architektur sieht eine Sichtachse von der Kaiserstuhlbrücke zur Messe Freiburg vor und stellt so eine Verbindung zwischen dem Kopfbau und den Messehallen her. Entworfen wurde das Gebäude durch das Münchner Architekturbüro Wöhr. Die Bruttogeschossfläche beträgt 8500 Quadratmeter und die Nettomietfläche umfasst 7300 Quadratmeter, davon 6500 als Büro- und 800 als Lagerfläche. Die FWTM wird 35 Prozent der Flächen selbst nutzen, die weiteren Räumlichkeiten werden an Unternehmen vermietet. Das Investitionsvolumen beträgt 20 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das Frühjahr 2018 vorgesehen. Das bisherige Stammgebäude der FWTM, das Rotteckhaus, wird veräußert.

 

Das Freiburger Energieplanungsbüro Stahl und Weiß hat nach einer Ausschreibung und Beauftragung durch die FWTM verschiedene Energiekonzepte für den Kopfbau geprüft und griff dabei die Idee der Abwärme-Nutzung des Unternehmens Solvey auf. „Die Fernwärme-Versorgung ist eine einfache und intelligente Lösung und zusammen mit einer inzwischen angedachten Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des neuen Verwaltungsgebäudes hat der FWTM-Kopfbau nicht nur Passivhaus-, sondern kann sogar Energie-Plus-Standard erreichen“, freut sich Bernd Dallmann. „Die gleichzeitige Projektentwicklung von Stadion, Messe und Kopfbau hat diese vorbildliche ökologische Lösung möglich gemacht.“ Neben dem neuen Kopfbau wird auch die gesamte Messe Freiburg, das Stadion und weitere Unternehmen vor Ort wie das Autohaus Märtin von Solvay beliefert werden.